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12.07.2007

Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ gehört jetzt offiziell zu den neun Geoparks in Deutschland

Nach der Anerkennung des Geoparks im September 2006 konnte nun auch am 9.Juli 2007 an den Vorsitzenden des Sprecherrates Amtsdirektor Herrn Dirk Protzmann, den Geschäftsführer des Regionalen Fördervereins Herrn Volkmar Ritter und den Vorsitzenden des Fachbeirates Herrn Dr. Lutze die Zertifizierungsurkunde in der Landesvertretung Brandenburgs in Berlin übergeben werden. Überreicht wurde diese Urkunde durch den Präsidenten der GeoUnion Professor Emmermann und Staatssekretär Harms. Damit gehört der Geopark jetzt offiziell zu den neun Geoparks in Deutschland.

Der Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ erhielt sein Prägung in der letzten Eiszeit vor 15 000 Jahren. Sehr ausgeprägt ist im Gebiet das Eberswalder Urstromtal mit der in Deutschland einmaligen glazialen Serie. Die glaziale Serie umfasst das Urstromtal, Grundmoränen, Endmoränen, Sanderflächen, Rinnen – und Zungenbeckenseen, Solle, Ose, Kame und Drumline.

Diese Einmaligkeit wird verstärkt durch von Gletschern aus Schweden geschobenen große Findlinge. Der Geopark erstreckt sich nördlich von Bernau über ganz Nordbrandenburg mit Ausläufern bis in die Republik Polen. Kerngebiet ist der Bereich um Joachimsthal; Groß – und Klein Ziethen, Althüttendorf und Neugrimnitz. mit der in Deutschland einmaligen Blockpackung bei Groß Zieten. Die Anerkennung war im wahrsten Sinne des Wortes eine steinige.

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