Friedrichswalde
Geführte Wanderungen und Radtouren durch den Barnim

Sehenswürdigkeiten von Biesenthal und Umgebung

Der Ort wurde 1258 erstmals urkundlich erwähnt (als Bizdal oder Bysdal - slawisch) und besitzt seit 1315 Stadtrecht.

Die Burg wurde 1337 urkundlich erwähnt, 1426 sind die Brüder Claus, Wilke und Otto von Arnim als Burgherren genannt. 1577 erwarb Kurfürst Johann Georg Biesenthal samt Burg, die im Dreißigjährigen Krieg schon sehr schadhaft war.
1756 zerstörte ein Stadtbrand fast ganz Biesenthal.

Die Wehrmühle wurde 1375 als „Weremolle“ urkundlich erwähnt. Der Name bezieht sich auf eine Landwehr, die nur von der Alten Finow durchbrochen wurde; bei Gefahr wurde das Wasser der Alten Finow aufgestaut und so die Umgebung der Burg überflutet. 1974 wurde der Mahlbetrieb der Mühle eingestellt, am 23. August 2002 brannte sie ab und wurde anschließend abgerissen.

Biesenthal

Biesenthal, eine Stadt der Wälder und Seen, liegt zwischen den beiden Städten Eberswalde und Bernau und zählt zu den ältesten märkischen Städten. Der Ursprung der Stadt ist eine slawische Burg der askanischen Markgrafen. Biesenthal wurde 1258 erstmals als Bisdal urkundlich erwähnt. Mehrere Großbrände 1580, 1632 und 1756 vernichteten wichtige Dokumente und historische Bausubstanz. Ein kulturhistorisches Bauwerk ist das "Alte Rathaus". Die im Stadtwappen des Ortes enthaltene rote Burg weist auf die ehemalige Burg des Markgrafen von Brandenburg hin, deren Grundmauern noch auf dem Schlossberg zu finden sind. Anfangs des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Biesenthal immer mehr zu einem Kur- und Erholungsort, dem 1934 die Berechtigung erteilt wird, die Bezeichnung Luftkurort zu führen. Das bereits 1925 eröffnete Strandbad am Wukensee präsentiert sich nach seiner Rekonstruktion im Jahre 1990 als eine Perle für jeden Natur- und Badefreund.

Markantestes Zeichen von Biesenthal sind zwei Kirchtürme, die aus der reizvollen Landschaft herausragen und schon von weitem sichtbar sind. Neben älteren Häusern im Villenstil und historischen, denkmalgeschützten Gebäuden im Altstadtbereich, wie dem historischen Rathaus mit Heimatstube, sind in letzter Zeit auch Wohngebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden.
Die Biesenthaler Landschaft ist im Wesentlichen durch gut gekennzeichnete Wanderwege erschlossen. Gäste und Besucher finden zu jeder Jahreszeit in der reizvollen wald- und wasserreichen Landschaft Erholung und Entspannung.
Der Friedhof, mit 65 Bibelgräbern, steht auf dem Binsenberg. Ein einsames großes Haus befindet sich auf dem Pfefferberg, früher war hier der Kindergarten. Die Burg stand auf dem .....berg. Biesenthal hatte 3 Tore (Berliner Tor, Kietzer Tor und .....). Biesenthal hette keine Stadtmauer, nur eine Wallanlage auf der Höhe der Schulstraße. 4 Rittergüter der Familie von Arnim bauten in Biesenthal Wein an.

Bauwerke sind unter anderem:

  1. Altes Rathaus, ein 1762-68 erbautes Fachwerkgebäude, an dessen Restaurierung 2003 auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt war.
  2. Neues Rathaus, 1874 erbaut.
  3. Kaiser-Friedrich-Turm auf dem Schlossberg, auf dem auch Reste einer ehemaligen Askanierburg aus dem 13. Jahrhundert gefunden wurden.
  4. Evangelische Kirche, die behauenen Granitquader im Turmteil gehen auf das 13. Jahrhundert zurück.
  5. Katholische Kirche St. Marien, 1908/09 im französischen Barockstil erbaut (Bahnhofsstr. 162).
  6. Ältestes Haus in Biesenthal: Fachwerkhaus mit Schilfrohrdach und der Inschrift „Si Deus pro nobis quis contra nos MDCCVII.“ (Schulstraße 10).
  7. Das 'Alte Schul- und Rektorhaus' aus dem Jahre 1812 (Schulstraße 32).

Naturdenkmäler sind:

  1. Jubiläumseiche auf dem Markt vor dem Alten Rathaus: am 3. Januar 1886 anlässlich des 25. Regierungsjubiläums des Königs von Preußen gepflanzt.
  2. Großer und Kleiner Wukensee. Am Großen Wukensee, um den ein Rundweg führt, liegt das 1925 erbaute Strandbad.

Biesenthal und Umgebung

Das Amt Biesenthal - Barnim mit den amtsgehörigen Gemeinden Biesenthal, Danewitz, Sydower Fließ, Melchow sowie Breydin liegt inmitten fast unberührten, wald- und wasserreichen Landschaft des Naturpark Barnim im Nordosten von Berlin.

Ausgedehnte Wälder, zahlreiche kleinere und größere Seen innerhalb des Landschaftsschutzgebietes "Biesenthaler Becken", die durch die Eiszeit geprägt wurden, laden zum Baden oder zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Kulturhistorische und natürliche Denkmäler, wie der Schlossberg Biesenthal, der Bahnhof Melchow, die Fachwerkkirche Tuchen, die 1000-jährige Eiche in Grüntal oder der Gutspark Trampe können den Ausgangspunkt für Wanderungen oder Radtouren in die nähere Umgebung bilden. Die Entstehung der Dörfer geht auf die Ostexpansion im 12. und 13. Jahrhunderts zurück.
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