Der Barnim ist ein altes Kulturland, welches schon unmittelbar nach Beendigung der Eiszeit besiedelt wurde. Nach der Klimaerwärmung und dem Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht, sowie Vorratswirtschaft in der jüngeren Steinzeit vor 6.000 Jahren wurde das Gebiet besiedelt. Vor ca. 2.500 Jahren bildeten sich die Germanen als eigenständig heraus. Im Zuge der Völkerwanderung jedoch verließen sie die Region wieder.
Ab dem 6. Jahrhundert siedelten nachweislich slawische Stämme im Barnim. Sie lebten an Seen und Flüssen. Die Barnimer Hochfläche jedoch blieb menschenleer. Neben den Slawen spielten vor allem die Askanier und Kolonisten aus preußischer Zeit eine wichtige Rolle bei der Besiedelung des Landes Brandenburg und auch des Barnim. Zeugnisse jener Zeit wie Feldsteinkirchen, aber auch Klöster und der Finowkanal (auch märkisches Wuppertal genannt) zählen zum kulturellen Erbe.
Es gibt viel in der Landschaft zu entdecken. So ist nur sehr wenig bekannt von den nahezu 230 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 9040 ha und über 2000 Kleingewässern und Mooren, sowie ausgedehnten Waldflächen. Seltene Pflanzen wie das Knabenkraut oder das Bachneunauge sind im Barnim zu finden.


