Kohlmeise
Geführte Wanderungen und Radtouren durch den Barnim

Spaziergang durch das Nonnenfließ (NSG seit 1996) am 06.04.2008

Unterwegs im Naturpark Barnim

Obwohl das vorher gesagte Sonne – Wolken – Wetter nur ein Wolkenwetter war, trafen sich am Sonntag, 06.April 52 Wanderer der NaturFreunde Oberbarnim – Oderland „Die Wanderfalken“ e.V. und Gäste zu Ihrer sonntäglichen Wanderung. Selbst unser Regionalgruppenvorsitzender mit seiner hochschwangeren Freundin mochte dieses „Sonntagsritual“ nicht auslassen.

Wanderleiter Hans – Jürgen Müller führte alle Interessierten von der Gaststätte „Waldhof“ in Spechthausen durch einen Teil des Nonnenfließes zum Liesenkreuz und wieder zurück nach Spechthausen. Unterwegs gab es viel zu erzählen. So zur 300 - hundertjährigen Geschichte und zur Namensgebung von Spechthausen. Vorbei an Todtholzbäumen Buchen, alten Eichen Kiefern und Fichten gelangten alle zu den zwölf Hinz – Eichen, benannt nach dem Oberlandforstmeister a.D. Hinz, welcher die Landesforstverwaltung Brandenburgs von 1990 – 1993 führte.

Weiter kamen alle über eine Brücke über das Nonnenfließ. Hier konnte der mäanderartige Verlauf des Fließes, sowie sein sauberes Wasser gesehen werden. Herr Müller gab hier einige Informationen zu Flora und Fauna, wobei besonders das Bachneunauge und die Westgroppe erwähnt wurden. Am Forsthaus „Geschirr“ angekommen wurden Informationen über die Geschichte des Forsthauses, über Renaturierungsmaßnahmen des Nonnenfließes und Varianten zur zukünftigen Nutzung des Gebäudekomplexes weiter gegeben.
Weiter ging es immer das Fließ im Blick zum Liesenkreuz. Hier wartete die Frau des Wanderleiters bereits mit Kaffee und Kuchen. Vor allem Heißgetränke wurden bei diesem Wetter dankend angenommen. Hinweise auf weitere ehemalige Mühlen oberhalb des Kreuzes und ein paar Sagen zum Namen Liesenkreuz rundeten das Verweilen hier ab.

Dass der Eisvogel in der Nähe des Nonnenfließes seine Brutstätten in einem Geschiebemergel hat war vielen Gästen unbekannt.
Weiter ging es vorbei am Brennengraben und dem Lassiggestell mit den entsprechenden Erläuterungen zu diesen Standorten. Die Wanderung endete an der ehemaligen Papierfabrik. Hier wurde noch einiges zur Geschichte preis gegeben. Mit dem Hinweis, dass im Vorraum der Gaststätte „Waldhof“ sehr interessante Fotos zur Geschichte von Spechthausen zu sehen sind, verabschiedete sich der Wanderleiter von seinen Gästen.

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